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Der Tod

Die Zeit verrinnt, der Tod gewinnt. Ein Leben ohne Hoffnung, ein Leben ohne Schmerz. Doch wo bleibt da das Herz? Der Tod dunkel und grau, das Leben manchmal so rau. Viel Blut und viel Not, der Verlierer sieht am Ende rot. Wird dieses Leiden jemals enden und  sich doch noch alles zum Guten wenden? Der Tod ist unser stetiger Begleiter, der dunkle grausame Reiter...

Kapitel 2

Seite 10 Ich saß am Fenster und blickte raus, es war stockfinster. Wir fuhren den Highway entlang und im Auto stank es fürchterlich, jedoch hatten wir John dazu überreden können ein Fenster vorne etwas zu öffnen und das Radio auszustellen. Sitzgurte gab es nicht und so krallten Jack und ich uns jedes Mal in die Sitze wenn Rick etwas schneller fuhr oder abrupt bremste. John war ziemlich gesprächig und nervte uns mit all möglichen Partystorys von ihm und seiner ach so tollen Clique, hauptsächlich redete er mit Jack. Mit mir ein Gespräch zu führen hatte er mittlerweile aufgegeben, da er von mir wenn überhaupt nur einsilbige Antworten bekam. Er merkte offenbar das er mich nervte. Sein Kumpel Rick war anders. Er hatte die ganze Fahrt über nichts gesagt, er war ziemlich seltsam. Wenn John ihn ansprach stimmte er ihm immer nur nickend zu und ignorierte ihn ansonsten. Er blickte gebannt auf die Straße, aber manchmal konnte ich ihn dabei erhaschen, wie er mir verstohlene Blicke über ...

Seite 9

Eine kurze Zeit später saßen wir im Bus, wir fuhren schon fast den ganzen Nachmittag mit dem Bus, ich wurde etwas schläfrig und schaute aus dem Fenster. Wir waren immer noch nicht ganz aus der Stadt draußen, da entdeckte ich neben uns auf der Straße plötzlich einen braunen rostigen Golf....'Das ist Vaters Auto!' Ich stupste Jack mit dem Ellbogen an, er blickte erstaunt zur mir, während ich mich in den Sitz reindrückte und runter rutschte so das man mich am Fenster nicht mehr sehen konnte, ich zeigte nach draußen, Jack folge meinem Finger und erblickte ebenfalls den Wagen, er riss die Augen weit auf und lies sich ebenfalls tief in den Sitz sinken. >>Das ist das Auto von Dad...was macht der hier!?<< flüsterte Jack verängstigt. >>Meinst du er hat uns verfolgt und weiß wo wir hinwollen?<< fragte ich. Jack schüttelte daraufhin energisch den Kopf. >>D-das...kann nicht sein, dass muss ein Zufall sein...nur ein böser Zufall...<< e...

Gemeinsam

Der Glanz der Finsternis, so düster und klar,  ist dennoch wunderbar. Denn wir stellen uns ihr gemeinsam entgegen, und so werden wir uns immer weiter bewegen. Gemeinsam, so sind wir niemals einsam! Zusammen werden wir alles Übel bezwingen, und Frieden & Glück für uns gewinnen!

Seite 8

>>Zimmerdienst!<< brüllte eine heißere Frauenstimme von draußen. 'Die haben in so einem schäbigen Motel einen Zimmerdienst?' dachte ich verschlafen und hob den Kopf. Jack richtete sich erschrocken auf, packte mich am Arm und riss mich aus dem Bett. >>Los versteck dich unter dem Bett, sie darf dich nicht entdecken!<< flüsterte er. Genervt krabbelte ich unter das Bett, es stank widerlich darunter, nach ungewaschenen Socken und...Fisch?! Es klopfte erneut an der Tür, dieses mal lauter. Jack rannte zur Tür, er öffnete sie einen Spalt weit und drückte ein kleinlautes >>Morgen..<< raus. Die Putzfrau sah ihn verwundert an, ihr Blick wurde jedoch schnell wieder ausdruckslos und die kleine moppelige Latina fragte >>Wo sind deine Eltern?<< >>Ich bin alleine hier!<< antwortete Jack schnell. Die Frau musterte ihn kurz misstrauisch, versuchte dann einen Blick in das Zimmer zu erhaschen und ant...

Unvollkommene Liebe

Einsam in der Dunkelheit, mein Selbst versunken in Traurigkeit. Wohin ich auch gehe, wohin ich auch sehe, bist du. Deine Stimme verfolgt mich in Gedanken, lässt mich nicht mehr los. Manchmal frage ich mich "Wie konnte es nur soweit kommen?" Habe dich immer begehrt, doch blieb mir deine Liebe stets verwehrt. So schrieb ich dir diese Zeilen, in der Hoffnung, sie würden meinen Schmerz heilen... Wenn dies hier dich erreicht, sinke ich schon ganz seicht. Tiefer und immer tiefer, sinke ich leicht. Treibe auf Wasser, treibe auf Seen. Werden uns in diesem Leben wohl nie mehr sehen...

Seite 7

Auf unserem Weg redeten wir kaum miteinander, es wurde immer später, dunkler und kälter. Die Straßenlaternen gingen an und zwielichtige Leute trieben sich auf der Straße herum, das war kein schöner Ort hier, aber immer noch besser als zu Hause. Nach einer Weile kamen wir an einem Motel an, es stand in der Nähe einer Tankstelle, auf dem Schild davor stand:  „Eine Nacht, 30$“ >>Das wird wohl pro Person sein...<< sagte Jack entnervt. >>Ähm, also weißt du Jack...<< stotterte ich, ich hatte ihm noch nicht erzählt das ich Frau Goodwin's Schmuck gestohlen hatte. >>Warte!<< unterbrach er mich. >>Ich hab eine Idee!<< Jack deutete auf Zimmer neun das unten im Erdgeschoss lag, gegenüber von dem Fenster von Zimmer neun, waren einige Büsche und ein Baum. Er sagte mir ich solle mich hinter den Büschen verstecken bis er mir ein Zeichen gibt, ich gab ihm das Geld und tat dann was er sagte und versteckte mich, währenddessen ging e...